Die Gastronomie‑Szene in Deutschland ist sehr vielfältig und umfangreich. Je nach Definition und Quelle schwanken die Zahlen, weil z. B. Cafés, Imbisse oder Fast‑Food‑Ketten teils unterschiedlich gezählt werden – aber die Bestandszahlen für klassische Restaurants sind gut dokumentiert.
Gesamtzahl der Restaurants
Eine aktuelle Datenbankauswertung zeigt, dass es rund 108.656 Restaurants in Deutschland gibt (Stand November 2025). Diese Zahl umfasst klassische Restaurants aller Art, unabhängig von Küche oder Größe. (Poidata)
Diese Zahl gilt als umfangreichste Schätzung der gesamten Restaurantlandschaft, wenn man alle Gastronomiebetriebe berücksichtigt, die als „Restaurant“ gelistet sind. (Poidata)
Alternative Schätzungen
Je nach Datenquelle gibt es unterschiedliche Angaben:
- ca. 68.414 Restaurants listet eine andere Branchenübersicht auf – dabei wird die Gastronomie nach einzelnen Kategorien und Datenbanken ausgewertet. (Listflix)
- Ein Branchenverzeichnis zählt 12.245 ausgewiesene Restaurantbetriebe (als klassische Restaurant‑Einträge) – diese Zahl bezieht sich eher auf gelistete Einzelbetriebe in speziellen Datenbanken. (Poidata)
Fazit: Je nach Definition – ob alle Gastronomiebetriebe gemeint sind oder nur bestimmte Kategorien – bewegt sich die Schätzung etwa zwischen zehntausenden bis über hunderttausend Restaurants.
Was zählt alles als „Restaurant“?
Die Gastronomiebranche in Deutschland umfasst weit mehr als klassische Restaurantbetriebe. Dazu gehören:
- Restaurants mit sitzender Bewirtung
- Fast‑Food‑Restaurants (z. B. Ketten wie McDonald’s oder Burger King) – allein davon gibt es über 22.000 Standorte (Stand 2025). (Poidata)
- Gastropubs und ähnliche Lokale – rund 5.715 Betriebe. (Poidata)
- Lokale, die teils nicht als „klassisches Restaurant“ gelistet werden, aber Speisen anbieten (z. B. Imbisse, Cafés, Bars). (Listflix)
Wenn man all diese Kategorien zusammenfasst, sind in Deutschland weit mehr Gastronomiebetriebe aktiv, als nur klassische Restaurants – es bewegt sich im hohen fünfstelligen oder sogar sechsstelligen Bereich insgesamt. (xmap.ai)
Regionale Unterschiede
Restaurants sind nicht gleichmäßig über Deutschland verteilt. In großen Städten und bevölkerungsreichen Bundesländern konzentriert sich ein großer Teil des Angebots:
- Nordrhein‑Westfalen, Bayern und Baden‑Württemberg gehören zu den Bundesländern mit den meisten Gastronomiebetrieben. (Listflix)
- Berlin und Hamburg haben besonders viele Restaurants pro Einwohner aufgrund der urbanen Struktur und des hohen Tourismusanteils. (Listflix)
Warum sind die Zahlen so unterschiedlich?
Unterschiedliche Quellen führen zu verschiedenen Ergebnissen, weil:
- Datenbanken unterschiedliche Kategorien verwenden: Manche zählen nur klassische Restaurants, andere beziehen auch Fast‑Food‑Ketten, Gastropubs oder Dining‑Lokale ein. (Listflix)
- Erhebungsmethoden variieren: Branchenverzeichnisse, Online‑Listen oder amtliche Statistiken kommen zu unterschiedlichen Definitionen und Erhebungszeiträumen. (Poidata)
- Gastgewerbe insgesamt ist größer: „Restaurant“ ist Teil des Gastgewerbes – aber Gastronomie umfasst viele weitere Arten von Betrieben. (Listflix)
Zusammengefasst
- Rund 108.656 Restaurants werden in Deutschland im Jahr 2025 registriert (umfangreiche Datenbankauswertung). (Poidata)
- Alternative Schätzungen liegen bei etwa 68.000 Restaurants je nach Definition der Restaurantkategorie. (Listflix)
- Fast‑Food‑Restaurants und Gastropubs ergänzen das gastronomische Angebot deutlich. (Poidata)
Gesamthaft gibt es im Gastgewerbe weit über 100 000 Betriebe, wenn alle Lokalt‑Typen berücksichtigt werden. (xmap.ai)
Fazit: Wie viele Restaurants es genau gibt, hängt stark davon ab, welche Betriebe man zählt – aber klar ist: Deutschland verfügt über ein sehr großes und vielfältiges gastronomisches Angebot, das zehntausende bis über hunderttausend Betriebe umfasst und sowohl klassische Restaurants als auch moderne Gastronomieformen einschließt.
Möchtest du außerdem eine Einordnung, wie sich die Zahl der Restaurants in Deutschland in den letzten Jahren entwickelt hat? (z. B. vor und nach der Corona‑Pandemie)